Entdecken Sie:

Gasthof zur Post

 

Endlich sind Sie in Wessobrunn angekommen.

Sie parken Ihr Auto im Ortskern vor dem Gasthof zur Post

 

 

 

Wessobrunner Gebet

Sie sind voller Tatendrang.

Neben dem Wirtshaus entdecken Sie unter drei mächtigen Linden einen großen Stein, in den etwas eingemeißelt ist.

Ein Schild informiert Sie, dass es sich bei dem Text um das älteste Schriftstück in althochdeutscher Sprache christlicher Prägung handelt: dem Wessobrunner Gebet.

Der Text wurde in Wessobrunn gefunden. Im 19. Jahrhundert ließ Johann Sepp den Text in diesen Findling einmeißeln.

"Dat gafreg i nich..." entziffern Sie und können den Text nicht verstehen.

Sie wünschen sich mehr darüber zu erfahren, wissen aber nicht, wie Sie das anstellen können

Pfarrkirche Wessobrunn

Sie beschließen Wessobrunn zunächst weiter zu erforschen.

Auf Grund des Gebets sind Sie in der Stimmung, die Pfarrkirche von Wessobrunn zu besichtigen, folgen den Schildern und stehen in wenigen Minuten auf dem großen Kirchplatz.

Sie lassen zunächst Ihren Blick schweifen:

Links von Ihnen befindet sich die schöne Kirche, die Sie auf jeden Fall besichtigen wollen.

Römerturm

Sie schauen weiter umher.

Ein großer Turm fällt Ihnen auf: der Römerturm oder auch Grauer Herzog genannt.

Der Turm wurde nicht unbedingt von einem ergrauten Herzog, aber sicherlich im 13 Jahrhundert als romanischer Turm errichtet . Grau sind seine Steine aus Tuff und daher der Name.

Sie bewundern seine dicken Mauern und die hübsche Sonnenuhr.

Auf Ihrer rechten Seite erstreckt sich u-förmig das Kloster von Wessobrunn. Sie wünschen sich, es von innen anschauen zu können

Kloster Wessobrunn
Deckenfresko

Doch zuerst betreten Sie die Pfarrkirche St. Johannes und verweilen dort einige Zeit, da Ihnen viele interessante Dinge auffallen:


Das sind zunächst die herrlichen Deckenfresken von Jahannes Baader, dem sogenannten Lech-Hansl. Er malte im 17 Jahrhundert zahlreiche Fresken in Kirchen hier im Pfaffenwinkel.

An der linken Wand der Kirche fällt Ihnen ein großes Kreuz auf. Es stammt aus dem 9. Jahrhundert

Mutter der Schönen Liebe

 

Sie gehen ein Stück Richtung Hauptaltar.

Am linken Seitenaltar sehen Sie ein wunderschönes Marienbild: das Bild der "Mutter der Schönen Liebe".

Zu diesem Bild wurde im 18. Jahrhundert eine Bruderschaft gegründet, die heute immer noch existiert.

Jedes Jahr im August findet zu Ehren dazu in Wessobrunn ein großes Fest statt.

Stuck

An den Wänden entdecken Sie aufwendige Stukkierungen und Sie stellen fest, dass Sie nicht besonders viel wissen über Suck und Stukkateure. Sie würden gerne mehr erfahren über diese Kunst, da Sie nun neugierig geworden sind.

 

 

Nun widmen Sie sich eine Weile Ihren eigenen persönlichen Gedanken

 

 

 

Auf den Kirchplatz zurückgekehrt fällt Ihnen ein Schild auf:


Führungen durch das Kloster: täglich außer Montags 15 Uhr


Und noch eine weitere Information:


Stuckmuseum: geöffnet Sonntags 14-18 Uhr.

 


Sie freuen sich, dass Sie an einem Sonntag nach Wessobrunn gekommen sind

und sowohl das Kloster, als auch das Museum besichtigen können

Stuckmuseum

Im Stuckmuseum erfahren Sie endlich alles Wissenswerte über Stuck und die berühmten Wessobrunner Stukkateure, die im 17. Jahrhundert ihre größte Schaffensphase hatten und viele Kirchen und Klöster in ganz Europa stukkierten

Fürstentrakt im Kloster

 

Im Kloster wandeln Sie durch die historischen Säle, dürfen weitere Stuckarbeiten in den Gängen bewundern und dabei den interessanten Berichten von Schwester Georgia lauschen, die Ihnen alles über Wessobrunn berichten kann.

Im Tassilosaal erwerben Sie  allerhand Andenken, Bücher und Broschüren ...auch eine Übersetzung des Wessobrunner Gebets.

Nach dem Besuch im Museum und im Kloster sind Sie zwar schon etwas müde, wollen aber noch ein wenig herumspazieren und folgen vom Kirchplatz den Hinweisschildern zur Mariengrotte und zur Tassilolinde.

Mariengrotte

Sie laufen auf einem Kiesweg durch den ehemaligen großen Pfarrgarten, blicken auf die Berge im Hintergrund und entdecken, eingebettet in einen Hügel die Wessobrunner Mariengrotte.

 

 

Sie genießen den Anblick der wunderschönen Statue aus Marmor, zünden eine Kerze an, verweilen ein wenig auf einer der Bänke und sind mit sich und der Welt zufrieden.

Tassilolinde

Sie haben aufgetankt, wandern noch eine wenig weiter den Hinweisschildern nach und erblicken nach wenigen Minuten die Majestät von Wessobrunn: die Tassilolinde.

Über 1000 Jahre alt, mit gespaltenem Stamm, abgestützt aber fest verwurzelt bildet sie einen großartigen Anblick.

Mit sehr vielen schönen Eindrücken kehren Sie nun zurück zum Gasthof zur Post und entscheiden, dass eine gescheite Brotzeit genau das Richtige wäre, bevor Sie den Heimweg antreten und kehren in das Gasthaus ein.

Bei einem guten Essen stellen Sie fest:

Ihnen hat der Tag in Wessobrunn gefallen und Sie werden Ihren Freunden und Bekannten davon erzählen.

 

 

 

 

Text und Fotos: Regina Wahl-Geiger